Mittwoch, 25.03.2026

Wiesbaden pflanzt 24 Bäume auf dem Schlossplatz und baut unterirdische Bewässerung

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Am Mittwoch, 25. März, begannen die Pflanzarbeiten auf dem Schlossplatz in Wiesbaden. Insgesamt werden 24 neue Bäume gesetzt. Gleichzeitig entstehen unterirdische Zisternen und Bewässerungssysteme, um die jungen Bäume an dem stark genutzten Veranstaltungsort langfristig zu versorgen.

Umgestaltung und Zielsetzung

Der Schlossplatz wird regelmäßig für Großveranstaltungen genutzt, darunter die Rheingauer Weinwoche und der Sternschnuppenmarkt. Die Neugestaltung soll diese Nutzungen mit einer klimaangepassten Stadtentwicklung verbinden. Die zuständige Bürgermeisterin und Dezernentin für Grünflächen, Christiane Hinninger, erklärte, die Stadt baue großzügige Baumquartiere mit unterirdischer Bewässerung und speichere Wasser in Zisternen zur Versorgung der Bäume. Dies schaffe die Voraussetzung, dass Bäume an einem stark beanspruchten Ort dauerhaft gut wachsen.

Baumstandorte und technische Maßnahmen

Die neuen Standorte sind laut Andreas Kowol, Dezernent für Bauen und Verkehr, so angelegt, dass sie den besonderen Anforderungen des Platzes besser gerecht werden. Die Maßnahmen verbinden intensive Nutzung mit einer nachhaltigen Entwicklung des öffentlichen Raums. Zur Technik gehört ein unterirdisches Bewässerungssystem, das Regenwasser auffangen und speichern soll. Die Stadt nennt dies eine Umsetzung des Prinzips der Schwammstadt als Element der Vorsorge gegen Hitze und Starkregen.

Artenwahl und erwartete Wirkung

Es werden drei Baumarten gepflanzt: Prunus serrulata, Liriodendron tulipifera und Morus alba. Nach Angaben der Stadt wurde die Auswahl getroffen, um sowohl gestalterischen als auch klimatischen Anforderungen Rechnung zu tragen. Die neuen Baumquartiere sollen gewährleisten, dass die 24 Bäume langfristig gesund bleiben und den Platz dauerhaft prägen.

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