Die deutschen Exporte haben sich im September erholt, insbesondere in die USA, trotz Einbußen aufgrund des Zollkonflikts. Die allgemeinen Ausfuhren sind kräftig angestiegen, wobei die Exporte in die EU gestiegen und die nach China gesunken sind. Deutsche Exporte in die USA stiegen um 1,4 Prozent im September auf 131,1 Milliarden Euro, während Exporte in die EU um 2,5 Prozent auf 74,3 Milliarden Euro wuchsen. Im Gegensatz dazu nahmen Exporte nach China um 2,2 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro ab, was die Herausforderungen verdeutlicht, mit denen deutsche Exporteure in China konfrontiert sind. In China hingegen gab es einen Rückgang der Exporte um 1,1 Prozent im Oktober. Das Barometer für Exporterwartungen in Deutschland sank auf 2,8 Punkte im Oktober, während der Anteil der deutschen Exporte von neuen Zollmaßnahmen deutlich angestiegen ist, von zwei Prozent in 2023 auf rund 25 Prozent. Es wird deutlich, dass die Entwicklung der deutschen Exporte weiterhin stark von den Handelskonflikten und Zollmaßnahmen beeinflusst wird. Eine umfassende Erholung der Exportwirtschaft erscheint derzeit ungewiss, insbesondere angesichts der Unsicherheiten im Handel mit den USA und China. Daher bleiben die Exportprognosen verhalten.
Auch interessant:
- Standortfördergesetz und Start-up-Innovationen: Bundestag debattiert über Maßnahmen zur Stärkung der Gründerlandschaft
- Deutsche Bahn setzt mit grünem Stahl aus Saarstahl ein Zeichen für nachhaltige Lieferketten
- Deutsche Autobranche kämpft mit Halbleitermangel von chinesisch kontrolliertem Hersteller Nexperia

