Donnerstag, 29.01.2026

Schwarz-Rote Koalition plant Kommission zur Untersuchung von Handelsbeziehungen mit China

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Die schwarz-rote Koalition plant die Einrichtung einer Kommission, um die Handelsbeziehungen zu China genauer zu untersuchen und Sicherheitsaspekte zu bewerten. Eine spezielle Kommission wird sicherheitsrelevante Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und China untersuchen. Diese wird von Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft unterstützt, um fundierte Handlungsempfehlungen zu erarbeiten. Neben den bilateralen Beziehungen sollen auch die Handelsverflechtungen anderer Länder mit China genauer unter die Lupe genommen werden.

Besondere Schutzmaßnahmen sind für die deutsche Stahlindustrie geplant, da sie mit Billig-Importen aus China konfrontiert ist. Gleichzeitig spüren deutsche Autobauer verstärkte Konkurrenz durch chinesische Hersteller im Bereich der Elektrowagen. Dies hat bereits zu ersten Reaktionen geführt, wie der geplanten Besuch des Bundesfinanzministers in Peking, während die Reise des Außenministers nach China aufgrund von Bedenken hinsichtlich des eingeschränkten Exports von Chips und Seltenen Erden abgesagt wurde.

Die geplante Kommission wird somit eine umfassende Überprüfung der Sicherheit und Verlässlichkeit der Wertschöpfungsketten in Deutschland durchführen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Auswirkungen chinesischer Investitionen auf die kritische Infrastruktur des Landes. Angesichts der wachsenden Abhängigkeiten und Verwundbarkeiten Deutschlands sowie der zunehmenden Konkurrenz im Bereich der Elektromobilität durch chinesische Hersteller ist die Einsetzung dieser Kommission ein wichtiges Signal für eine intensivere Auseinandersetzung mit den Herausforderungen im Handel mit China.

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