Freitag, 03.07.2026

Jugendliche aus Marokko und Griechenland präsentieren Austauschprojekte im Wiesbadener Rathaus

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Am Donnerstag, 2. Juli empfing Sozialdezernentin Dr. Patricia Becher im Wiesbadener Rathaus Teilnehmerinnen und Teilnehmer der internationalen Jugendbegegnungen Open for Exchange und Girls across Borders. Die Begegnungen sind Teil des städtischen Programms Wiesbaden International und sollen zur Demokratiebildung, zum interkulturellen Lernen und zur europäischen Verständigung beitragen.

Ziele und Bedeutung der Begegnungen

Bei ihrer Begrüßung betonte Dr. Becher, dass internationale Jugendbegegnungen Verständnis, Respekt und Zusammenhalt förderten. Gerade in Zeiten, in denen Konflikte und Krisen verunsichern, seien persönliche Begegnungen von besonderer Bedeutung, sagte sie.

Projekte und Partnerorganisationen

Das deutsch marokkanische Projekt Open for Exchange entstand in Kooperation des Vereins Ihadouten für Entwicklungshilfe, des Stadtteilzentrums Schelmengraben und der marokkanischen Organisation Young United. Viele Teilnehmende haben familiäre Wurzeln in der Region Al Hoceima, wodurch die Begegnung für sie eine ausgeprägte persönliche und kulturelle Bedeutung erhält.

Das Projekt Girls across Borders wird vom Förderverein der Wilhelm Heinrich von Riehl Schule gemeinsam mit der griechischen Partnerorganisation Filoxenia umgesetzt. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Gleichberechtigung, Umweltbildung und Erinnerungsarbeit. Ziel ist es, Mädchen und junge Frauen zu stärken, ihre Perspektiven einzubringen und sich grenzüberschreitend zu engagieren.

Präsentation, Anerkennung und Finanzierung

Im Rathaus stellten die Jugendlichen ihre Eindrücke vor. Fotopräsentationen zeigten nach Angaben der Organisatoren Offenheit, Neugier und gemeinschaftliches Engagement während der Begegnungen. Dr. Becher dankte den beteiligten Organisationen, den internationalen Partnern sowie den Betreuerinnen und Betreuern für ihr Engagement. Besonderer Dank galt dem europäischen Förderprogramm Erasmus+ und weiteren Unterstützern, die die Projekte finanziell und organisatorisch ermöglichen.

Zum Abschluss des Empfangs erhielten die Jugendlichen EU Youthpässe als Anerkennung für ihr Engagement und die im Rahmen der Projekte erworbenen Kompetenzen.

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