Im Wiesbadener Westend macht das Projekt Elsässer Park sichtbare Fortschritte. Bei einer Baustellenführung informierten Bürgermeisterin Christiane Hinninger und Mitarbeitende des Grünflächenamtes über den Stand der Arbeiten auf dem ehemaligen Parkplatz am Elsässer Platz. Den Angaben zufolge liegen die Bauarbeiten im Zeitplan; die letzten Pflanzungen sind für den Herbst vorgesehen.
Baufortschritt und noch laufende Arbeiten
Aus der bisher überwiegend versiegelten Fläche entsteht eine großzügige Parkanlage mit Spiel- und Aufenthaltsbereichen sowie einer durchdachten Regenwasserableitung. Fertiggestellt ist unter anderem eine 200 Kubikmeter fassende Regenwasserzisterne. Ebenfalls angelegt wurden sieben Großbäume entlang der Klarenthaler Straße, der Gehweg und eine barrierefreie Bushaltestelle. Der Straßenbereich am Elsässer Platz und die Radwegeverbindung zwischen Nettelbeckstraße und Klarenthaler Straße sind ebenfalls bereits realisiert.
Auf dem großen Spielbereich stehen die Spielgeräte, der Bereich ist jedoch noch nicht geöffnet. Aktuell wird am Technikgebäude gearbeitet, in dem öffentliche WC-Anlagen vorgesehen sind. Parallel entstehen ein Fontänenfeld und die angrenzende Platzfläche, die künftig als zentraler Treffpunkt im Park dienen sollen.
Zweck und erwartete Wirkung
Die Umwandlung der Fläche soll das lokale Stadtklima verbessern und die Aufenthaltsqualität im dicht besiedelten Westend steigern. Grünflächen, neue Bäume und Schattenbereiche sollen Hitzebelastungen mindern. Die eingebaute Zisterne und zusätzliche Pflanzflächen sind Teil eines Regenwassermanagements, das zur Klimaanpassung im Quartier beitragen soll.
Beteiligung der Anwohner und nationale Anerkennung
Die Planungen wurden nach Angaben der Stadt in mehreren Schritten mit Anwohnerinnen und Anwohnern sowie lokalen Initiativen abgestimmt. Projektverantwortliche betonen, dass der Park ein Beispiel für die Verknüpfung von Stadtentwicklung, Klimaanpassung und Bürgerbeteiligung sein solle. Für seine Ansätze zur Klimaanpassung wurde das Projekt zudem für den Bundespreis Blauer Kompass nominiert.
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