Mittwoch, 03.06.2026

Eltville lässt Nester des Eichenprozessionsspinners am Leinpfad entfernen

Empfohlen

redaktion
redaktionhttps://taunussteiner-tagblatt.de
Ihr täglicher Blick auf das Leben im Taunus.

Die Stadt Eltville am Rhein lässt in den kommenden Wochen am Leinpfad zwischen Erbach und Hattenheim Gespinste des Eichenprozessionsspinners beseitigen. Anlass sind wiederholte Sichtungen der Raupen, deren Brennhaare allergische Reaktionen auslösen können. Die Arbeiten erfolgen durch eine Fachfirma, die bereits Warnhinweise entlang des Weges angebracht hat.

Warum die Maßnahmen notwendig sind

Bürgermeister Patrick Kunkel weist darauf hin, dass die Eichen aktuell im Laub stehen und der Eichenprozessionsspinner erneut registriert worden ist. Die winzigen Brennhaare der Raupen gelten als stark allergieauslösend und können Hautreaktionen bei Kontakt hervorrufen. Vor diesem Hintergrund priorisiert die Stadt besonders stark frequentierte öffentliche Bereiche wie Kindertagesstätten und Schulen bei ihren Kontrollen.

Ablauf der Entfernung am Leinpfad

Die Stadt führt regelmäßige Kontrollgänge durch, um befallene Bäume und das Ausmaß des Befalls festzustellen. Bestehende Gespinste werden demnach mechanisch abgesaugt. Auf dem betroffenen Abschnitt des Leinpfads wurden bereits Warnschilder aufgestellt. Während der Entfernung durch die Fachfirma kann es zu Wartezeiten für Fußgängerinnen und Fußgänger kommen. Die Stadt bittet um Vorsicht und Rücksichtnahme im Arbeitsbereich.

Vorbeugende biologische Behandlung und Hinweise für die Bevölkerung

Bereits im April hatten die städtischen Werke gemeinsam mit einem Schädlingsbekämpfungsbetrieb präventive Maßnahmen durchgeführt. Zum Einsatz kam das Präparat Bacillus thuringiensis, das gezielt gegen die Raupen wirkt, nach Angaben der Stadt jedoch nicht gegenüber Menschen, Haustieren oder nützlichen Tieren wie Bienen schädlich ist. Die Verwaltung ruft Einwohnerinnen und Einwohner dazu auf, Sichtungen von Gespinsten zu melden und dabei möglichst Standortangaben und Fotos bereitzustellen, damit betroffene Stellen zügig geprüft werden können.

Quelle anzeigen

Weiterlesen

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Aktuelles